Egli Gartenbau AG

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Reitplatzbau

Reitplatzbau

Die Bagger sind aufgefahren. Auf dieser Baustelle, dem Islandpferdegestüt Niederfeld in Hombrechtikon, sollen eine 250-Meter-Ovalbahn, eine Passverlängerung (220 m), ein Aussen-Dressurviereck und eine Reithalle (20x40 m) mit einer Egli-Quarzsandmischung entstehen. Bis die Reitanlage fertiggestellt ist, wird es noch ein wenig dauern.
Da ich (Oliver Egli) selbst seit Jahren Islandpferde reite und lange Pensionär auf dem Islandpferdegestüt Niederfeld war, freute ich mich ganz besonders, dass wir den Zuschlag für den Bau der Reitanlage erhalten haben.

Reitplatz und Ovalbahn

Zuerst musste sehr viel Aushubmaterial verschoben werden - ca. 20’000 m3 auf einer Fläche von 30’000 m2. Um die Passverlängerung und die neuen Paddocks zu erstellen, ist es notwendig, bis zu 4 Meter Aushubmaterial abzutragen und an einer anderen Stelle bis zu 3.50 Meter aufzufüllen.
Die neue Bahn muss diversen Ansprüchen genügen. Sie wird stark durch die Reitschule beansprucht (rund 200 Reitschüler pro Woche) und steht den Pensionären zur freien Verfügung. Ausserdem ist die Bahn bei Turnieren sowie bei der Schweizermeisterschaft Austragungsort. Dies stellte uns bei der Planung vor diverse Probleme. Für die Islandpferde sollte der Reitplatzboden griffig, federnd und bei schlechter Witterung nicht schlämmend sein. Optimal wäre hier ein Deckbelag aus Stabilizer. Dies war jedoch nicht möglich, da bei der hohen Beanspruchung durch die Reitschule der Unterhalt des Deckbelages zu aufwendig gewesen wäre. Wir entschlossen uns, in Absprache mit dem Bauherrn, einen Kompromiss einzugehen: Es wurde ein geschlammter Bergschotter 8/16 mm eingebaut. Der Belag ist mit Brechsand und Splitt 4/8 mm abgestreut. Dieser Deckbelag wird zwar, wenn er komplett ausgetrocknet ist, sehr hart, ist aber durch das Abstreuen immer noch genügend federnd.

Mithilfe erwünscht

Um Kosten zu sparen, oder einfach weil es Spass macht, kann selbstverständlich gerne mit angepackt werden. Es gibt diverse Arbeiten, für die man kein Profi sein muss – aber durchaus werden kann!

Einbau Tragschicht der Ovalbahn

Der Kieskoffer ist fertig eingebaut. Es wurde eine spezielle Kiessorte gewählt, die sich sehr gut verkeilt, jedoch nicht wie Wandkies praktisch wasserundurchlässig ist. Oft wird empfohlen, den Unterbau bei Reitplätzen mit Kunststoffplatten zu erstellen. Dies ist praktisch für den "Heimwerker", da er keinen Aushub erstellen muss und die Wabenplatten einfach auf den Matsch verlegt werden können. Wir sind jedoch der Meinung, dass bei professioneller Ausführung der Aufwand für den Aushub und den Kieseinbau nicht gescheut werden sollte. Die Kosten für die Verlegung von Plastikwaben und die Erstellung mit Aushub und Kieseinbau sind etwa gleich hoch. Der Kunststoff im Boden ist jedoch selten optimal, und die Kosten bei einem späteren Abbruch sind immens hoch.

Einbau Deckbelag der Ovalbahn

Der Kieskoffer ist fertig eingebaut. Die Reinplanie wurde erstellt. Nun kann der Deckbelag eingebaut. werden. Auch hier helfen Pensionäre mit. Unser Maschinist (gelbe Jacke) zeigt dabei viel Geduld.

Reithalle im Bau

Die Fundamente für die Reithalle sind fertig. Die Reithallenbauer sind daran, die Tragkonstruktion zu erstellen. Der Kiesunterbau für die Reithalle ist bereits eingebaut.

Boden der Reithalle

Die Tretschicht wird eingebaut; hier eine Quarzsandmischung, die genau auf die Bedürfnisse der Islandpferde abgestimmt ist.

Ein grosses Dankeschön an die Familie Rusterholz! Es war toll, mit euch zusammenzuarbeiten.

Oliver Egli
Geschäftsleitung Egli Gartenbau AG