Egli Gartenbau AG

  • Swimmingpool mit traumhafter Aussicht auf das Naturschutzgebiet und den Greifensee im Kanton Zürich Schweiz
  • Swimmingpool
  • Swimmingpool aus Naturstein mit schönem Überlauf
  • Swimmingpool der Egli Gartenbau AG aus Uster Schweiz
  • Swimmingpool mit einem Wasserfall aus der Mauer
  • Swimmingpool mit Holzrost
  • Swimmingpool mit gelber Natursteinauskleidung
  • Swimmingpool eingebettet in einen Garten

Swimmingpool ohne Chlor

Durch ein zunehmend umweltbewusstes Denken und den Wunsch, körperbewusst und gesund zu leben, sind die Anforderungen an die nachhaltige Trink- und Badewasseraufbereitung in den letzten Jahren enorm gestiegen. Sauberes und kristallklares Wasser in Swimmingpools ohne chemische Rückstände, die unsere Gesundheit beeinträchtigen oder gar gefährden, sind Erwartungen, die wir heute erfüllen müssen.

Dr. T. Howard Dryden, ein renommierter Meeresbiologe und Chemiker aus England, befasst sich seit über 30 Jahren mit der Thematik der natürlichen und umweltschonenden Wasseraufbereitung. Dr. Dryden setzte sich zum Ziel, ein System der Wasserpflege zu entwickeln, mit dem es möglich sein sollte, stark verschmutztes Wasser durch eine Kombination von Biologie und speziellen Filtrierungs- und physikalischen Aufbereitungsvorgängen so gut zu reinigen, dass fast keine chemische Zusätze mehr nötig sind. Sein System der Wasseraufbereitung wird heutzutage weltweit in Kläranlagen, Schmutzwasserdeponien, Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Fischzuchten, Meeres- und Wasserparks sowie in privaten und öffentlichen Schwimmbädern angewendet.

Durch den Einsatz von Aktivsauerstoff als nachhaltige und schonende Art der Badewasseraufbereitung, kann heute gänzlich auf Chlor verzichtet werden. Aktivsauerstoff hat den Vorteil, dass im Gegensatz zu Chlor keine gesundheitsschädlichen Nebenreaktionsprodukte wie Mono-, Di- und Trichloramine, die einen stechenden Chlorgeruch, Augenreizen und auch Lungenschäden verursachen können, vorkommen. Aktivsauerstoff sorgt für keimfreies, sauberes und kristallklares Wasser. Es ist geruchlos, schont die Augen, hat keine reizende Wirkung auf die Schleimhäute und man spürt die sanfte Wirkung für Haut und Haare.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass unsere mit Naturstein ausgekleideten Schwimmbäder im Vergleich zu konventionellen Beton- oder GFK-Pools bis zu 30% weniger Aktivsauerstoff benötigen.

Schritt 1: Die Filtration mit Aktiv-Filtermaterial (AFM)

AFM ist ein revolutionäres Filtermaterial, das aus grünem Glas gewonnen wird. Es handelt sich hierbei aber nicht um gewöhnlichen Glassand. AFM durchläuft in seiner Herstellung einen chemischen und physikalischen Aktivierungsprozess. Dabei erfährt der Kern des AFM-Korns eine dauerhafte negative Ladung und eine Ummantelung aus positiv geladenen Ionen. Diese äussere Schicht wird "Gleitzone" genannt. Der negativ geladene Kern und die positiv geladene "Gleitzone" bilden eine glatte und feine Mikrooberfläche, die hohe Adsorptionskräfte (= Anbindungskräfte) sowie katalytische und oxidierende Eigenschaften aufweist. Organisches Material und kleinste Teilchen bis zu 4 Mikrometer (= 0.004 mm), die vorwiegend negativ geladen sind, werden durch die "Gleitzone" adsorbiert und so dem Schwimmbadwasser entzogen. Das Resultat: glasklares Wasser! Aufgrund der "Gleitzone" können Bakterien das AFM-Korn nicht besiedeln und keinen Biofilm im Filterbeet bilden. Die bakterielle Umsetzung von Harnstoffen in Ammonium fällt weg, und es bilden sich dadurch nahezu keine anorganischen Chloramine (Mono-, Di- und Trichloramine). Aufgrund der sehr guten Eigenschaften von AFM lohnt sich dessen Verwendung nicht nur in Schwimmbädern, die mit Aktivsauerstoff betrieben werden, sondern auch in Anlagen, bei denen Brom oder konventionelles Chlor verwendet wird. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass durch den Gebrauch von AFM als Filtermaterial der Desinfektionsmittelbedarf in Schwimmbädern um bis zu 40% gesenkt werden konnte.

Schritt 2: Die Flockung mit DrydenAqua Active Poly Floc (APF)

Um die negativ geladenen Schwebeteilchen, gelöste Schadstoffe und Bakterien, die kleiner als 4 Mikrometer sind, restlos aus dem Wasser herauszufiltern, bedarf es eines Flockungsmittels. APF ist ein anionisches Gerinnungs- und Flockungsmittel, das auf Basis von sehr reinem Polyaluminiumchlorid hergestellt wird. Um den Wirkungsbereich zu verstärken, enthält es Polyelektrolyten und das dreifach positiv geladene Ion Lanthan. Lanthan verleiht dem Flockungsmittel die Eigenschaft, negativ geladene organische Stoffe durch Koagulation/Gerinnung zu einzelnen "Flocken" zusammenzuziehen. Diese Flocken bleiben dann im Filter hängen. Zusätzlich beseitigt Lanthan auch Phosphat, Ammonium und Arsen. Durch den Entzug dieser Stoffe aus dem Schwimmbadwasser wird Algen, Bakterien und Mirkoorganismen die Lebensgrundlage entzogen. Um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen, wird APF mittels einer Dosierpumpe direkt in den Zetapotentialmixer (ZPM) eingebracht. Der Zetapotentialmixer ist eine dynamische Mischeinheit, die das APF homogen dem Wasser zuführt. Der ZPM wird zwischen Schwimmbadpumpe und Filter eingebaut. APF wird seit Jahren weltweit in der modernen Trink- und Schwimmbadwasseraufbereitung eingesetzt.

Schritt 3: Die aktive katalytische Oxidation (ACO)

ACO besteht aus einer Mischung aus Polysilikaten und Metalloxid-Nanopartikeln. Durch seine natürliche Zusammensetzung ist es ungefährlich und wird daher weltweit in Biotopen, Schwimmteichen, Aquarien, Fischzuchten, Brunnenanlagen sowie in privaten und öffentlichen Schwimmbädern eingesetzt. ACO ist ein Photokatalysator, der durch das Sonnen- oder UV-Licht aktiviert wird. Bei der chemischen Reaktion zwischen den Nanopartikeln und dem Sonnen- oder UV-Licht wird die Energie der UV-Wellen absorbiert und zur Abspaltung der Elektronen genutzt. Durch die Oxidationsreaktion entstehen freie OH-Radikale und Hyperoxide, die das Redoxpotential des Wassers erhöhen und somit die Fähigkeit des Wassers zur Selbstdesinfektion steigern. Das kationisch, negativ geladene ACO verbindet sich mit dem anionisch, positiv geladenen APF zu einer grossen und stabilen Aluminium-Silikat-Flocke, die im AFM-Filter gut herausgefiltert werden kann. Ebenso legt ACO eine hauchdünne Schutzschicht über alle Oberflächen, die mit Wasser in Kontakt kommen, und schützt diese so vor Bakterienwachstum. Bei Schwimmbädern, die mit Chlor betrieben werden, schützt ACO das Desinfektionsmittel vor der Photooxidation. Dadurch wird der Gebrauch von Desinfektionsmittel wesentlich reduziert, was Unterhaltskosten einspart, die Produktion von Chloramine stark reduziert und nicht zuletzt unsere Gesundheit und Umwelt schont. Die oben genannte Aluminium-Silikat-Verbindung verfügt sogar über die Möglichkeit, Ammonium aus dem Wasser herauszufiltern, was zu einem tieferen Gehalt an anorganischen Chloraminen führt. Um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen, wird ACO mittels einer Dosierpumpe direkt in einen zweiten Zetapotentialmixer (ZPM) eingebracht, der nach dem AFM-Filter eingebaut wird. Alternativ kann das ACO auch per Hand direkt in das Schwimmbad eingestreut werden.

Aktivsauerstoff als Desinfektionsmittel im Swimmingpool

Das Schwimmbadpflegekonzept auf Basis von Aktivsauerstoff sorgt im Schwimmbad für sauberes und kristallklares Wasser ohne Chlor- oder Bromzusätze. Bei dieser Anwendung werden sauerstoffabspaltende Verbindungen wie etwa Wasserstoffperoxid oder Persulfat eingesetzt. Die gewünschte Desinfektionswirkung kommt durch ein Sauerstoffradikal zustande. Bei diesen chemischen Prozessen entstehen keine unerwünschten Nebenreaktionsprodukte. Beim Aktivsauerstoff-Pflegekonzept wird ein Kombiprodukt angewendet, das aus einer Desinfektions-/Oxidationskomponente und einer Algenverhütungskomponente besteht. Beide Komponenten verstärken ihre Wirkung gegenseitig um ein Vielfaches und übertreffen so die Gesamtwirkung von Chlor oder Brom. Im Gegensatz zur Chloranwendung ist Aktivsauerstoff spürbar sanft zu Haut und Haaren. Durch unser Wasseraufbereitungssystem ist eine Aktivsauerstoff-Dosierung nur ca. alle 12 Tage notwendig, was die Handhabung sehr vereinfacht. Um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen, werden die Aktivsauerstoff-Komponenten mittels einer Dosierpumpe nach dem AFM-Filter dem Wasser beigemischt. Alternativ kann Aktivsauerstoff auch per Hand direkt in das Schwimmbad eingebracht werden.

DryOx der Biofilmentferner

Bei der Wasseraufbereitung kann es zu Biofilmbildung in Rohrleitungen, Sandfiltern und Ausgleichsbehältern kommen. Dryox bildet im Wasser Chlordioxid, ein lösliches Gas, das im Durchdringen und Beseitigen von Biofilm rund 100 mal effektiver ist als Chlor. Chlor und Aktivsauerstoff (Wasserstoffperoxid) neutralisieren sich gegenseitig, Chlordioxid und Aktivsauerstoff jedoch nicht. Um die Desinfektionsleistung von Aktivsauerstoff zu unterstützen ist der Einsatz von Chlordioxid einmal im Monat zu empfehlen! Dryox kann auch sehr gut in Kombination mit gechlorten Schwimmbädern eingesetzt werden. Wenn kein Biofilm vorhanden ist, bilden sich viel weniger Chlornebenprodukte wie das Trichloramin, das für den stechenden Chlorgeruch verantwortlich und sehr ungesund ist.

UV-Strahlen (ultraviolettes Licht) der Sonne zur Desinfektion von Schwimmbadwasser

Bei Bestrahlung des Wassers mit UV-Strahlen (UV-C) werden schädliche Mikroorganismen deaktiviert. Das heisst, dass durch die energiereiche Strahlung des UV-Lichts in bestimmten Wellenlängen in den Zellen von Bakterien, Viren, Pilzen und anderen Mikroorganismen eine Reaktion ausgelöst wird, die lebenswichtige Vorgänge verhindert. Die UV-Bestrahlung ist verglichen mit der chemischen Behandlung absolut geschmacksneutral, bildet keine Rückstände im Wasser und ist umweltfreundlich.

Ozon (O3), ein natürlicher Bestandteil verschiedener Schichten der Erdatmospäre, als Desinfektionsmittel im Pool

Ozon entsteht bei einer UV-Strahlung von 185nm (Nanometer), kann aber durch eine höhere UV-Strahlung von 256nm wieder "zerstört" bzw. unschädlich gemacht werden. Dies kommt bei der Wasseraufbereitung und bei der oxidativen Desinfektion zum Einsatz. Ozon-Moleküle bestehen aus drei Sauerstoff-Atomen (O3), wobei das dritte Atom relativ lose mit den beiden anderen verbunden ist. Bei der Wasserbehandlung prallen Ozon- und "Schmutz"-Moleküle aufeinander, und es findet eine chemische Reaktion – eine Oxidation – statt. Dabei löst sich das dritte (lose) Sauerstoffatom des Ozons und zerstört die organischen Moleküle wie Bakterien, Viren, Pilze und Algen.


Die Vorteile der Nutzung des UV-Ozon-Kombinationsverfahrens im Überblick:

UV zur Deaktivierung und Ozon als unterstützendes Oxidationsmittel eignen sich bestens für die umweltfreundliche Wasseraufbereitung und Desinfektion, da sie:
  • umweltschonend sind und einen hohen Wirkungsgrad haben
  • keine Rückstände im Wasser hinterlassen
  • das natürliche Element Ozon verwenden, das durch UV-Bestrahlung von Sauerstoff entsteht
  • eine Chemieminimierung um bis zu 40% ermöglichen

Aber Vorsicht: Nicht alle Kombinationsanlagen und Verfahren erzielen den gewünschten Effekt. Viele Billigprodukte auf dem Markt sind wegen mangelnden Fachwissens und unzulässigen Gebrauchs unwirksam. Unsere SOL-UV-Produktserien MAVOX, LegioDes® und Aqua Induct-profi® sind jedoch in jahrelanger Forschung konzipiert und entwickelt worden, sodass wir eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit garantieren können.

Schemazeichnung Schwimmbadtechnik

So wird die Technik bei der Aktivsauerstoffmethode im öffentlichen Bereich aufgebaut.